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Affiliate-Lexikon - rund ums Internetmarketing
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Deeplink Dialer Double Opt-In
Deeplink
Ein Deep Link ist ein Link, der nicht auf die Homepage einer Internetpräsenz verweist, sondern unmittelbar auf eine ganz bestimmte, „tiefer liegende“ Unterseite einer Website. Dies kann zum Beispiel eine bestimmte Datei, ein einzelner Artikel oder ein offenes Verzeichnis sein.Die Verwendung von Deep Links ist umstritten, da in Webseiten mit Frames per Deep Link einzelne Frames aus dem Angebot herausgelöst werden können. Fehlt dann auf der entsprechenden Einzelseite ein Hinweis auf das Gesamtangebot, können Böswillige unter Umständen die dort enthaltenen Informationen als ihre eigenen ausgeben. Dies trifft aber insbesondere nur dann zu, wenn nur bestimmte Frames einer fremden Seite referenziert werden.
Der Bundesgerichtshof hat in seiner so genannten Paperboy-Entscheidung vom 17. Juli 2003 (BGHZ 156, 1) aber festgestellt, dass das Setzen von Deep Links nicht gegen die urheberrechtlichen Befugnisse der verlinkten Anbieter verstößt. Auch eine unlautere Ausbeutung von Anbieterleistungen durch das Setzen von Deep Links wurde verneint. Ausdrücklich offen gelassen hat der BGH allerdings die Frage, ob das Verlinken unter Umgehung technischer Schutzmaßnahmen rechtswidrig ist. Bei der Benutzung von Suchmaschinen ist zu beachten, dass diese in der Regel direkt auf die entsprechenden Unterseiten eines Angebotes verweisen, in denen die gewählten Suchwörter enthalten sind. Verwendet die entsprechende Seite Frames, kann es zu einem Verlust von Teilen des Designkonzepts einschließlich Steuerung und ergänzender Angaben, wie Copyright-Hinweisen oder Werbung kommen. Um dies zu vermeiden, setzen Webdesigner häufig JavaScript ein, die von der geladenen Seite aus die korrekte Komplettseitenansicht wiederherstellen. Viele Fachleute warnen jedoch aufgrund dieser Problematik vor dem Nutzen von Frames.
Das sogenannte „Deeplinking“ steht terminologisch auch mit dem Deep Web in Zusammenhang.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Deeplink aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Dialer
Dialer sind im engeren Sinne Computerprogramme, mit deren Hilfe über das analoge Telefon- oder das ISDN-Netz eine Verbindung zum Internet oder anderen Computernetzwerken aufgebaut werden kann. So ist bei vielen Betriebssystemen bereits ein Standard-Einwahlprogramm für Verbindungen nach dem Point-to-Point Protocol (PPP) mitgeliefert. Bei Windows nennt es sich „DFÜ-Netzwerk“. Das Einwahlprogramm muss gestartet werden, wenn man eine Internetverbindung aufbauen möchte und so lange laufen bis man diese schließt.Viele Provider bieten Installations-CDs an, die es unerfahrenen Kunden vereinfachen sollen, einen passenden Internetzugang einzurichten. Dies geschieht entweder dadurch, dass ein Eintrag im DFÜ-Netzwerk des Windows-Betriebssystems erstellt wird, oder aber dadurch, dass ein firmenspezifisches Einwahlprogramm (zum Beispiel die AOL-Software) installiert wird. Oft wird dabei im weiteren Sinne nicht nur das Einwahlprogramm selbst, sondern auch dessen Installationsprogramm als „Dialer“ bezeichnet.
Premium-Rate-Dialer
0900-Dialer (auch Premium-Rate-Dialer oder Webdialer genannt, früher „0190-Dialer“) dienen dazu, kostenpflichtige Online-Mehrwertdienste zu vermarkten und Geldbeträge im Internet abzurechnen. Solche Dialernummern erkennt man seit dem 1. Januar 2006 an der Ziffer "9": 0900-9...
Zur Abrechnung solcher Mehrwertdienste wurden spezielle Einwahlnummern eingerichtet. Diese waren zunächst nur dafür gedacht, z. B. Wettervorhersagen oder Gewinnspiele über die Telefonrechnung abzurechnen. Dazu wählte sich der Kunde über eine 0900-Telefonnummer ein und ließ sich die Kosten über die Telefonrechnung abbuchen. Dasselbe Prinzip wurde bald auch für die Interneteinwahl genutzt.
Der Anbieter eines Internet-Dienstes lässt seine Kunden über eine 09009-Nummer einwählen und verdient an den fälligen, (teilweise) hohen Onlinegebühren. Die Verbindungskosten sind meist deutlich höher als bei normalen Internet-Verbindungen, was sich aus der Abrechnung der zur Verfügung gestellten Dienstleistung ergibt. Anders als bei den früheren 0190-Nummern gibt es keine einheitlichen Gebühren für spezielle 0900-Einwahlnummern. Diese müssen jedoch nun angesagt werden.
Es gibt auch so genannte DSL-Dialer. Allerdings ist diese Bezeichnung nicht ganz korrekt. Es lassen sich per DSL keine 0190/0900-Gebühren abrechnen. Deswegen muss man mit seinem Telefon eine 0900-Rufnummer wählen, um ein bestimmtes Angebot in Anspruch nehmen zu können. Solange diese Verbindung besteht, kann der Kunde ein kostenpflichtiges Internet-Angebot besuchen. Wenn man dann den Hörer auflegt, wird das Angebot, z. B. eine Website, nicht länger zur Verfügung gestellt.
Mit dem Jahre 2007 sollen die 0190-Dialer, die kurzzeitig abgeschafft wurden, wieder eingeführt werden. Diesmal allerdings werden pauschal 0,24 Euro Steuern zu entrichten sein. Erotikangebote müssen sogar zusätzliche 0,19 Euro pro Minute zahlen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Dialer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Double Opt-In
siehe Opt-In
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